Märchenwald!

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Aus aktuellem Anlass ein Statement des Vorstandes zur Situation in den Gärten G043 und G046.

Es werden zur Zeit seltsame Gerüchte verbreitet, die die vom Vorstand beauftragten Maßnahmen in den beiden Gärten, G043 und G046 (sprich ehemaliger Märchenwald) betreffen. Ehe sich daraus  Theorien einer Weltverschwörung entwickeln, dazu hier die realen Fakten:

  1. Die Pachtverträge der beiden Gärten G043 und G046 sind durch den Tod des Pächters bzw. im anderen Fall durch den Gesundheitszustand der Pächterin, die sich nunmehr in einem Pflegeheim befindet, beendet.
  2. In beiden Gärten befanden sich bekanntermaßen unzulässige Anpflanzungen, die jedermann als Märchenwald bekannt sind.
  3. Vor einer Neuvergabe sind die Gärten wieder in einen ordnungsgemäßen  kleingärtnerischen Zustand zu versetzen, siehe §18 (3) unserer Satzung.
  4. Unsere Wertermittlungskommission hat die Gärten besichtigt und beurteilt, siehe §18 (2) der Satzung.
  5. Die Kosten für die Beseitugung haben die abgebenden Pächter, bzw, deren Rechtsnachfolger oder Erben zu tragen. Siehe ebenfalls §18 (3) und (4).
  6. Der Verein ist auch dann verpflichtet, die Gärten in einen ordungsgemäßen Zustand zu versetzen, wenn die vormaligen Pächter oder deren Rechtsnachfolger nicht zahlungsfähig sein sollten, Dies muss im Einzelfall abgeklärt werden.
  7. In der Mitgliederversammlung 2018 wurde die Situation ausführlich thematisiert. Damals lagen uns Kostenvoranschläge zwischen achttausen und fast vierzehntausend Euro vor.
    Wir haben zugesagt, falls derartig immense Kosten im Raum ständen, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Information und Beschlussfassung einzuberufen. Dies ist auf Grund der im folgenden geschilderten neuen Sachlage nun nicht mehr erforderlich gewesen.
  8. Wegen der Verbots, Baumfällungen während der Monate März bis September durchzuführen, konnte im Sommer 2018 nichts unternommen werden.
  9. Wir haben weiterhin andere Angebote eingeholt und alternative Möglichkeiten, wie vereinseigene Maßnahmen, Einbindung der freiwilligen Feuerwehr und dergleichen mehr diskutiert und auf Realisierungsmöglichkeiten konkret überprüft.
  10. Schließlich wurde uns im späten Herbst 2018 ein letztes Angebot unterbreitet, dass die vollständige Sanierung der beiden Gärten zu einem unschlagbar niedrigen Preis ermöglichte.  Der Preis lag weit unterhalb aller vorangegangenen Angebote. Einige der Fichten und Tannen konnten als Weihnachtsbäume einer weiteren Nutzung zugeführt werden. Auch deshalb war Eile geboten. Daher haben wir dieses Angebot im Vorstand einstimmig angenommen.
    Der Anbieter war in der Lage kurzfristig und sehr professionell mit schwerem Gerät sämtliche dreizehn mächtigen unzulässigen Bäume zu entfernen.
    Er wird weiterhin die Wurzeln mit einer Wurzelfräse entfernen und mit einem Bagger die weiteren unzulässigen Anpflanzungen, z.B. auch den sich ausbreitenden Bambus vollständig entfernen und die Gärten in einen ordnungsgemäßen kleingärterischen Zustand versetzen, so dass einer Neuverpachtung beider Gärten nichts mehr im Wege steht.
  11. Ein großer Teil der Kosten wird durch die Neuvergabe der Gärten abgedeckt werden, für die Restsumme werden wir an Erben und Rechtsnachfolger herantreten. Auf eine Umlagefinanzierung durch die Vereinsmitglieder werden wir vollständig verzichten können. Die Zwischenfinanzierung kann der Verein aus eigenen Mitteln übernehmen, ohne irgendeinen Pächter zusätzlich zu belasten.
  12. Fotomaterial, dass den Zustand der Gärten und die Professionalität der ausführenden Fachfirma dokumentiert ist hier unten zu sehen.
    Zustand der Gärten G043 und G046 vor der Sanierung:


    Durchführung der Sanierung, 1. Phase: Beseitigung der unzulässigen Waldbäume:


Gelsenkichen, der 15.12.2018

Der Vorstand

 

 

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